Donnerstag, 2. Juni 2011

You make a first impression.

"Vielleicht hat einer von euch das schonmal erlebt, dass man einen sehr guten Freund hat und man sieht sich jeden Tag und irgendwann  wird so n bisschen mehr draus als nur Freundschaft und man will sich das selber gar nicht eingestehen und der andere der will das auch nicht wahr haben, was vielleicht gerade passiert und man traut sich niemals was zu sagen, weil man Angst hat das kaputt zu machen, was man gerade schon hat und gerade manchmal geht man daran kaputt."


Es ist schwer zu tun, als wäre nichts. Manchmal denkt man sich, man wird völlig falsch verstanden. Man sucht die Nähe zum anderen, doch wird man abgestoßen. Als hätte man gar keine Gefühle - man nimmt sich alles zu Herzen, legt jedes Wort auf die Goldwaage und im Endeffekt verliert man sich aus dem Auge. Wenn ich in den Spiegel schaue, schau ich im selben Moment runter auf meine Fußspitzen - ich bewege sie und fange an zu lächeln. Ich sitze am Fenster - schau hinaus in den Himmel, seh' die Sterne funkeln und greif nach ihnen, ohne Erfolg. Ich lieg mit dem Bauch auf meinem Bett, und lass ein Bein hinunter baumeln.


Könnt ich einen einzigen Tag nur,
in meinem Leben dir gefallen.
Um dann ein einziges Mal nur,
in deine Arme zu fallen.

 
 Quelle: Philipp Poisel (oberer und unterer Text)