"Ich blätterte Kataloge durch und fragte mich,
welche Esszimmer-Garnitur wohl meine Persönlichkeit definiert."
(Fight Club)
welche Esszimmer-Garnitur wohl meine Persönlichkeit definiert."
(Fight Club)
Um mich selbst auf diesem Weg zu finden, muss ich damit anfangen meine Gedanken zu verstehen. Und ich kann beruhigt sagen das ich sie verstehe - sogar in dem Handeln was ich mir nicht erklären kann, versteh' ich den Gedanken dahinter, den Wunsch das alles besser wird. Mich zu verstehen ist ungefähr so schwer, wie die Entstehung der Erde, des Lebens. Ich mache mich selbst verrückt, aber irgendwie komme ich damit klar. Ich gehe über die Straße und sehe, wie viele Menschen glücklich erscheinen, ihnen aber irgendwas fehlt. Sogar im Bus, achte ich darauf wie Menschen sind. Einmal saß ein alter Mann neben mir, er meinte: "Könnten sie die Musik leiser machen?", ohne zuzögern machte ich es. Aber wieso achtete er darauf? Gibt es nicht wichtigere Dinge als sich darüber aufzuregen, ob etwas zu laut, zu leise, zu dick oder zu dünn ist? Schrecklich. Aber nun ja. Dann stieg er also aus, und als er beim Fenster vom Bus vorbei ging, lächelte er mir nickend zu. Ich lächelte zurück, ohne zu wissen wieso er dies tat. Ich dachte nicht weiter darüber nach - es gibt wichtigere Dinge. Wir geben anderen Menschen viel zu viel Macht, Macht über einen selbst, man lässt sich von den Medien manipulieren die es so schnell in unseren Kopf schaffen, wie es Bakterien nie schaffen würden. Wir lassen uns trügen von irgendeinem Ideal, "So musst du aussehen, und nicht anders. Du musst mit der Menge schwimmen, sonst gehörst du nicht dazu." - Schwachsinn, sei du selbst, und alle lieben dich. Sei wie die Anderen, und alle liebe das was du darstellst. Was ist dir also lieber, das sie dich lieben oder das was du darstellst? Denk nur einmal darüber nach, für wen du lebst - du lebst dafür etwas aus deinem Leben zu machen und wenn du es nicht liebst, dann lebe es.