Mach kaputt, was dich kaputt macht.Die Menschen, die meinen sagen zu müssen, sie wären jeden Tag glücklich, und alles liefe perfekt - genau die, sind die, die sich irren. Der Schein trügt und irgendwann werden auch sie es merken. Vielleicht bin ich nicht wie sie, jeden Tag glücklich, aber ich kann mit Gewissen in den Spiegel schauen und mir sagen, heute, ist der Tag, wo ich mal glücklich bin, sein kann. Glück ist kein Dauerzustand, aber jeder kompensiert anders. Meiner Meinung nach ist es ein reiner Mythos. Jeder will Glücklich sein, das Glück mit dem goldenen Löffel fressen, der irgendwo im Keller in einem Karton liegt, jeder - aber viele nehmen den Löffel zu voll, und kriegen nicht genug, mehr mehr mehr, und dann irgendwann platzt man, weil man zu viel vom "Glück" hat, irgendwann wird es langweilig.
Ich würde ihn gerne mit seinen eigenen Waffen schlagen, nur weiß ich nicht, was seine Waffen sind. Ein langer Penis? Muskeln? Pardon, damit kann ich nicht mithalten, aber das genannte waren ja nur Oberflächlichkeiten, befassen wir uns mal mit dem zwischenmenschlichen. Und das ist der Punkt; er hat es zerstört. Er hat es einfach zerstört. Er hat meine Art zu lieben, verändert, und das ist wohl möglich das Einzige was ich ihm niemals verzeihen kann. Es versteht keiner, keiner versteht es, wenn ich es selbst nicht verstehe. Ich hab geheult vor Trauer, vor Enttäuschung und vor Hass. Trauer, weil ich mich ein weiteres Mal einem Menschen geöffnet hatte, auch wenn es nicht oft passiert, dass ich es tue, doch wenn ich es tue, dann mit ganzem Herzen. Enttäuschung, weil es ausgenutzt hat, er hat mich beschmutzt und das zwischenmenschliche kaputt gemacht. Und Hass? - Weil er nicht ehrlich war, von Anfang an nicht, er kann sich es schön reden und sagen "Ey, ich hab nie gesagt, das es gut ausgeht" - doch hat er es nie so gesagt, nicht ein einziges Mal. "Wir sind soweit den Berg hinauf geklettert, wir dürfen jetzt nicht wieder runterfallen." - Ich muss kotzen wenn er spricht, ich hätte genau an diesem Punkt den Schlussstrich ziehen müssen, aber ich tat es nicht, weil ich ihm glaubte, doch wollte er nur derjenige sein, der den Schlussstrich zieht. Ich wein ihm als Menschen nicht nach, denn er hat mich nicht verdient, soll sich eine Andere an ihm die Finger kaputt machen. Ich wein ihm nach, weil er auch sagte "Wir bleiben Freunde." - er hat sich selbst belogen, und mich genauso abgestempelt wie die duzend Weibern davor, wo er seine große wahre Liebe suchte, aber nicht fand. Er hatte meine Reaktion beherzt "hyperbolische Reaktion" genannt, ich nenne es Gefühle zeigen, wovon er keine Ahnung an!
Remember me when you fuck the next.