Und wenn du mich küsst,
ist die Welt ein bisschen weniger scheiße.
Ich vermisse dich nicht.
Zurzeit prasselt wieder alles auf mich ein. Alle Gefühle, alles was ich bisher tat, alle Menschen, die ich vermisse, vermisse ich zur Zeit mehr denn je. Ich will für meine Liebsten da sein, nur weiß ich manchmal nicht wie. Ich will endlich wieder glücklich sein, ich will unartige Dinge tun, ich will von ganzen Herzen lieben, ich will, dass diese Liebe erwidert wird. Ich will nicht nur ein Tropfen in Ozean sein, ich will der ganze Ozean sein. Ich will die Blumen anzünden und in die Luft werfen, ich will nach den Wolken greifen, aber zurzeit falle ich in mir ein. Aber es gefällt mir, es gefällt mir, daheim, in meinem Zimmer zu sitzen, es gefällt mir, ein Buch zu lesen und ganz für mich allein zu sein. Es gefällt mir, es heißt aber nicht, das ich es genieße. Ich höre Musik. Laut, richtig laut. Meine Ohren tuen weh, aber es stört mich nicht, es zeigt mir das ich lebe. Ich wühle in der Vergangenheit um die letzten Puzzelteile zusammen zufügen, die letzten, wo ich dachte sie wären verloren gegangen, zu eins zu machen. Denn jetzt fängt endlich alles an Sinn zu machen. Und mein Kopf explodiert vor Gedanken die ich habe, vor Gedankensprünge, es frisst mich auf, doch ich lasse es zu, weil ich es nicht ändern kann, ich kann meinem Kopf nicht sagen er soll auf hören zu denken, dann wäre ich nicht ich.
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