Samstag, 5. Dezember 2015

Anstelle von Liebe, verbreiten wir Feindseligkeit.

Habt ihr euch mal Gedanken darüber gemacht, wie oft wir am Tag über andere nachdenken? Zum Beispiel: "Was trägt der denn?" oder "Wie sieht die denn aus?", und auch wenn in letzter Zeit viele meiner Einträge so beginnen, ist es einfach ein Thema was mich beschäftigt, vor allem weil ich mich oft genug dabei erwische, wie ich über andere urteile, in dem ich sie mustere. Aber wie ein alt bekanntes Zitat nun mal sagt, wenn wir über andere urteilen, urteilen wir über uns selbst. Wenn wir sagen "Boah ist die fett", versuchen wir uns in einem besseren Licht da stehen zu lassen. Um so seltener sagen wir jemanden, das er etwas gut gemacht hat, oder loben ihn für sein Arrangement für etwas. Manche Menschen haben auch einfach nicht gelernt, dass man Bemühungen anderer honoriert, und wir reden hier nicht von Geldspenden auf dessen Konto, weil einem die Tür aufgehalten wurde, aber ein kleines Danke, fällt immer mehr Menschen schwer. Manche Menschen fühlen sich anderen gegenüber benachteiligt und betrachten deren Einsatz lediglich als gerechten Ausgleich, manche denken nicht darüber nach was andere fühlen oder brauchen, und schlussendlich ist es einfach die Angst damit auszudrücken, dass sie die Hilfe der anderen benötigen.

Freunde ist auch so ein Thema was ich zurzeit bearbeite. Ich sortiere aus, und damit meine ich nicht, dass ich mir jemanden packe ihn in eine Schublade stecken und sage, "das war's, dich will ich nie wieder sehen". Es ist einfach so, das manche Menschen nicht mehr in mein Leben passen, vielleicht waren wir vor 3, 4 Jahren gute Freunde, aber jetzt, zu diesem Zeitpunkt, schöpfe ich aus manchen Freundschaften nichts mehr. Das hat grob gesehen nichts mit dessen dar sein zu tun, die Interessen entwickeln sich anders, der Mensch verändert sich im Laufe der Zeit, und dass ist auch gut so, lebt man sich auseinander.