Für mich, und für viele andere auf unserer Welt, gibt es vier verschiedene Grundcharaktere von Menschen, den Sanguiniker ein heiterer, lebhafter und leichtsinniger Mensch. Der Choleriker, ein leicht erregbarer, unausgeglichener, jähzorniger, zu Wutanfällen neigender Mensch. Der Melancholiker ist ein schwermütiger, trübsinniger, trauriger, aber auch zu Misstrauen und Kritik neigender Mensch. Und der Phlegmatiker, er ist ein langsamer, ruhiger und manchmal sogar schwerfälliger Mensch.
Ich für meinen Teil kann behaupten, das ich in allen der vier Temperamente bereits mal steckte oder noch immer stecke, denn für mich, ist eine Mischung aus allen Vieren eine gute Charakterliche Einstellung, natürlich bezog ich mich oben nur auf die, sagen wir mal "Schwächen", aber haben sie auch alle etwas gemeinsam, Stärken. Der Phlegmatiker wird im positiven Sinne auch als, friedliebend, ordentlich, zuverlässig und diplomatischer Mensch beschrieben. Dem Melancholiker wird, Verlässlichkeit und Selbstbeherrschung zu geschrieben. Dem Choleriker, Willensstärke, Furchtlosigkeit und Entschlossenheit. Der Sanguiniker wird als phantasievoller, gesprächiger und optimistischer Mensch beschrieben. Worauf ich hinaus will? Es gibt nicht diesen einen perfekten Menschen, wir leben, wie bereits vor einigen Monaten erwähnt, jeder Mensch in seiner eigenen Realität. Um miteinander zu erleben, zu arbeiten, zu lieben, muss, und da sage ich bewusst muss, obwohl ich diese Wort hasse aber es stimmt nun mal, miteinander geredet werden. Reden ist in meinen Augen eine der wichtigsten Grundvoraussetzungen für ein schönes Miteinander.
Natürlich gibt es manchmal Situationen in denen man auf Menschen trifft, wo reden nichts bringt, aber das musst du für dich entscheiden, wenn du das Gefühl hast, er will nicht mit dir reden, dann will er das für sich nicht, dann will er jegliche Konfrontation vermeiden und sich nun mal keine Gedanken um sich oder andere machen, dann ist das so, aber dann liegt das nicht an dir, sondern an der Tatsache, das es nun mal so ist, wie es ist. Ich habe früh gelernt, das es gut ist, sich nicht mit jedem Menschen zu verstehen, das es immer Menschen geben wird, die dich wegen der Person die du bist, nicht leiden können, aber das ist akzeptabel, was wiederum eine größere wichtigere Rolle spielt ist die Akzeptanz zu sich selbst.
Der ein oder andere wird sich jetzt wieder denken: "Was redet die? Die denkt auch die hat die Weisheit mit dem goldenen Löffel gefressen" - nein, habe ich nicht, den Zahn musst du dir ziehen lassen, in meinem Leben geht es nicht darum, was du kannst und was du nicht kannst, ich helfe Menschen, die meine Hilfe wollen, ich liebe Menschen, weil ich Lieben kann, weil ich Selbstliebe empfinde. Bereits jetzt höre ich die Narren wieder singen: "NARZISST! NARZISST!" - nein, Selbstliebe und Narzissmus ist ungefähr so verschiedenen wie Ebbe und Flut, natürlich aus Selbstliebe kann Narzissmus entstehen, aber darum geht es heute nicht.
Es geht darum, wenn du dich selbst lieben kannst, mit deinen Schwächen, Talenten, deinen Stärken und deiner Vergangenheit im Reinen bist, kannst du aufrichtig einen anderen Menschen lieben. Denn häufig führt nicht miteinander reden, zu einer unlösbaren Konsequenz. "Was will sie denn ständig mit reden, häh?", was ich damit sagen will? Lass deine Gedanken, deine Ängste freien Lauf, finde jemanden der dir helfen kann, diese zu sortieren, wenn du es selbst noch nicht schaffst, du wirst es schaffen, irgendwann, ob morgen oder in 10 Jahren, heute zählt das heute, wenn du Lust hast setze dich hin, und versuche wirklich einmal darüber nachzudenken, was dir an dir gefällt, was du nicht leiden kannst, über was du oft nachdenkst, und was dich beschäftigt. Denk darüber nach, was dich zu dem gemacht hat, was du jetzt bist, mit 17, mit 20 oder aber auch mit 35 Jahren, warum,
liebst du dich nicht?

