Anders sein. Dieses Phänomen was Abgrenzung heißt, und Ausgeschlossenheit bedeutet. Aber warum? Anders sein, heißt lediglich, anders als die Masse. Denkt, redet, eine andere Meinung vertritt. Anders als die Gesellschaft vielleicht vertreten mag. Ich bin oft in meinem bisherigen Leben an einen Punkt gestoßen, wo ich dachte ich wäre komisch, weil ich nicht über Dinge lachte, wo alle schrieen vor Lachen, wo sie in Tränen ausgebrochen sind, saß ich da und verzog keine Miene, klar haben sich da durch Freundschaften geteilt und ich habe gemerkt das ich nicht “reinpasse”. Habe mich abgewandt, und es wurde mit Verachtung bestraft, natürlich haben sie mich nicht gesteinigt, aber sie haben gemerkt das ich auch ganz gut alleine kann. Ist das ein Verhängnis? Nein, es ist “Anders”, sich von der Masse abzuheben, eigenes Denken und Fühlen zu entwickeln, eigene Ideen und Wünsche zu verwirklichen, wird immer bestraft, bis du auf Menschen triffst, die genau das selbe erleben, werde zwar keine representative Statistik vorlegen können, aber ich wage zu behaupten das es nicht viele von ihnen gibt, weil der Mut ganz einfach fehlt.
Ich habe gelernt, in den letzten Jahren, das du nicht alles richtig machen kannst, du musst es auch nicht, du entscheidest darüber wie dein Leben sich gestaltet, sonst keiner. Du musst den Weg für dich finden, der für dich der beste scheinen zu sein mag, und auch wenn du weitergehst und merkst, es entwickelt sich in eine andere Richtung die du dir vorgestellt hast, fange nicht an zu verzweifeln und steck den Kopf in den Sand, sondern versuche einen neuen Weg aufzubauen anstatt kehrt zu machen. Fast genauso verhält es sich auch mit Mitmenschen in meinem Leben, ich verurteile keinen für seine Entscheidungen, aber bin ich manchmal entsetzt darüber wie grausam Menschen sein können im Entscheidungen treffen die das Leben anderer beeinflussen. Ich bin immer noch der festen Überzeugung das Nächstenliebe, allein auf dich zutrifft, denn du bist dir nun mal am nächsten, und wenn es dir ganz persönlich, tief im inneren deiner Seele nicht ausgeglichen gut geht, na wie willst du dann liebe zeigen, andere aufmuntert oder unterstützen? Es geht darum Prinzipien zu setzen, deine ganz persönlichen Normen fürs Leben, das es gewisse Regeln gibt an die wir uns halten müssen, ist uns wohl allen bewusst, aber bis zum Regelbruch, darfst und kannst du alles machen was dir lieb ist, verstecke dich nicht hinter einer Fassade, und vorallem, habe keine Angst deine Meinung zu äußern, traue dich zu allem was du willst, versuche es, ich verspreche dir, es ist gar nicht so schwer, du musst nur damit anfangen dich zu sortieren, und der erste Schritt lautet wie folgt: Setze dich mit dir auseinander.
