Mittwoch, 6. Juli 2016

W I N E n' W A T E R FIRE n' FLAME

Habt ihr euch mal gefragt, warum Feuer so unterschiedliche Farben aufweist? Also, warum es manchmal gelb-orange leuchtet, und am Docht Ende meistens blau? Orange-gelbes Licht gibt das Feuer nur ab, wenn das Material Kohlenstoff enthält. Das ist bei Holz und Wachs und bei allen sogenannten fossilen Brennstoffen so: Öl, Erdgas, Kohle. Anders ist es zum Beispiel bei einer Wasserstoffflamme. Die leuchtet blau. Vielleicht kennt ihr einen Bunsenbrenner, wahrscheinlich. Wenn man mehr Sauerstoff zugibt, wird die Flamme blau. Nimmt man Sauerstoff weg und lässt mehr Gas verbrennen, gibt die Flamme gelbes Licht. Auch bei einem Gasherd kann man das sehen. Aber nicht nur die Farbe, sondern auch die Temperatur ändert sich. Blaue Flammen sind viel heißer als gelbe. Mit viel Sauerstoff - also bei den blauen oder fast weißen Flammen, verbrennt das Material sehr gut. Bei gelben Flammen entsteht mehr Ruß. Den sieht man manchmal unter der Teekanne, wenn das Teelicht ausgebrannt ist. Ganz ohne Sauerstoff geht es gar nicht, man sagt dann auch: Das Feuer erstickt. Die Namen der Farben können auch täuschen: Blaues Licht nennt man nämlich - ganz im Gegensatz zum heißen Feuer - kalt. Rotes und gelbes Licht dagegen nennt man warmes Licht. Das hat etwas mit dem Gefühl zu tun, das man beim Anblick des Lichtes hat. Blau erinnert an den Himmel, an Wasser und Ferne. Rotes und gelbes Licht finden die meisten Menschen gemütlicher und denken zum Beispiel an einen gemütlichen knisternden Kamin oder aber auch an ein wärmendes Lagerfeuer. Die Liebe kann, wie das Feuer, nicht ohne ständigen Antrieb bestehen; sie hört auf zu leben, sobald sie aufhört zu hoffen oder zu fürchten. Entzünde kein Feuer, was du nicht löschen kannst. Ich vergleiche Menschen manchmal gerne mit einer Kerze, manche Menschen erlöschen, einfach so, manche hingegen glühen immer wieder von neuem auf, und andere, andere erlöschen nie. Warum ich diesen banalen Vergleich ziehe? Ich denke, ich denke wirklich, das uns Menschen Liebe am Leben erhält. Wenn du jegliche Hoffnung aufgibst, an nichts glaubst, wirst du irgendwann sterben, zuerst innerlich, du wirst zerbrechen, bis irgendwann dein Körper nachzieht. Die Seele in jedem Menschen von uns, ist das, was uns leben lässt. 

Ich frage mich oft, warum ich so geworden bin wie ich bin. So nachdenklich, manchmal so zerstreut so ratlos, so verloren und dann doch so stark und voller Tatendrang. Ich bereue nichts in meinem Leben, keinen Menschen, keine Erfahrung die ich machen durfte, nichts was ich gesagt oder getan habe, obwohl.. manche Vorurteile die ich gegenüber manchen Menschen hatte, möchte ich entschuldigen das kam hin und wieder vor, warum weiß ich auch nicht genau, vielleicht weil es einfacher war als sich mit der Person auseinanderzusetzen. Ich glaube, mit sich im Reinen zu sein, ist die größte, aufregendste und interessanteste Erfahrung die man im Leben machen kann. Reisen, Lesen, die Welt sehen, das sind Aktionen, die ich liebe, die mich ausmachen, Menschen kennen lernen,, mich verlieben, Sex mit wunderbaren Menschen haben, das sind Taten die dazu gehören, die nicht fehlen dürfen, die ein Leben ausmachen. Auch schlechte Gedanken, die man nicht ordnen kann, gehören dazu, bis der Tag kommt, wo man weiß was alles das für eine Bedeutung hat, und dich zu dem Menschen gemacht hat, der du jetzt bist, und entweder du gefällst dir so, oder eben nicht, das ist jedem das Seine, ich für meinen Teil kann sagen, das ich auf einem guten Weg bin, ich muss nur meine Geduld, und den Stress mit der Zeit in den Griff bekommen, ich muss mich in Geduld üben und die Zeit laufen lassen, die Zeit in dem Sinne laufen lassen, mir keinen Druck machen zu müssen, sondern einfach der Welt entgegen zu schauen, mit gehobenen Kopf.